Roman
Posts mit dem Label Roman werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 18. Oktober 2025

DONE!

Nahaufnahme eines Tisches aus hellem Holz mit einer weißen Kaffeetasse, die Americano mit Crema enthält, und einem kleinen weißen Teller mit einem Stück Gebäck, das fast fertig gegessen ist. Rechts unten liegt ein kleiner blauer Notizblock mit der Aufschrift „NOTIZEN“ und einem blauen Stift.

I'm done. Ich habe es endlich geschafft. Erster Entwurf im Kasten. 

3 Jahre Arbeit. 3 Bandleute. 3 Länder. 3 Sprachen

I'm proud of myself. Really!

Euer
Victor Mancini

Freitag, 11. Juli 2025

Es geht um das Buch

Cover des Katalogs der Kurt Wolff Stiftung mit dem Schriftzug „Es geht um das Buch“. Der restliche Teil des Covers ist durch die persönlichen Medikamentenpackungen des Autors überdeckt.

Meine Therapeutin fragte mich wie immer zuerst, wie es mir gehe. Ich sagte zum ersten Mal: GUT. Ohne jede Einschränkung. Das fiel mir selbst erst auf, nachdem ich es gesagt hatte. Dann fragte ich mich, wie das möglich ist.

Erst dachte ich, ich hätte mich einfach damit abgefunden, dass meine Lebenszeit begrenzt ist. Aber das ist Blödsinn. Ich glaube nicht, dass das wirklich geht. Ich rede es mir jeden Tag ein. Ich versuche mir zu sagen, dass ich den verbliebenen Teil so gut und produktiv wie möglich leben werde. Aber die Nebenwirkungen erinnern mich permanent an meine Krankheit. 

Dienstag, 18. März 2025

Nachklapp

Vater des Autors nach Hirnoperation, im Restaurant Zur Scheune, mit hilflosem Blick auf seinen Teller

„Siediti“ (Setz dich), sage ich und helfe ihm auf den Stuhl.

„Non può mangiare. Deve essere digiuno per gli analisi del sangue! Solo bere, acqua o caffè, ma senza zucchero“ (Er darf nichts essen. Er muss nüchtern bleiben für die Blutuntersuchung! Nur trinken, Wasser oder Kaffee, aber ohne Zucker), ruft meine Mutter aus dem Bad.

Mittwoch, 29. Januar 2025

Hilfe erwünscht - support me!

Fünf Exemplare des Debüt-Romans "Bloß weg" von Giancarlo Pugliese

Alles ist relativ, auch das Hilfsangebot

Viele Leute bieten mir seit Wochen Hilfe an, vom offenen Ohr bis hin zu finanzieller Unterstützung, weil ich höchstwahrscheinlich nicht mehr arbeiten kann, zumindest nicht mehr regulär als DaF-Lehrer. Klar, ich schreibe mehr als je zuvor, aber solange man dafür kaum Geld bekommt, gilt man hierzulande als Schmarotzer. Fairnesshalber muss gesagt werden, dass die Krankheit dieses Image drastisch mildert.

© Vic Mancini on Death Row
Maira Gall