Mein Dad ist gestern gestorben. Am Nachmittag hatte ich ihn noch gesehen und mich von ihm verabschiedet – mehr in Gedanken als in versöhnlicher Aussprache. Ist auch schwer, wenn die anderen Familienmitglieder dabei sitzen. Ob er was davon mitbekommen hat, kann ich nicht sagen. Man bildet sich ja gern was dazu ein. Immerhin war da der Morphium-Schleier. Und, vor allem anderen, der Tumor in seinem Kopf, der sein Hirngewebe zerstörte. Durch Osmose hatte sich um ihn herum ein gewaltiges Ödem gebildet. Osmose. Schon in der Schule war sie mir ein Graus.
Abschied
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